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Anfrage Online-Marketing

Bereits im Jahre 2004 hat die renommierte Computerzeitschrift c´t auf die Manipulationsmöglichkeiten von Keyword-Advertising-Kampagnen durch Konkurrenten hingewiesen.[1] Im Artikel heißt es: „Für AdWords gilt Ähnliches wie für die regulären Treffer bei Google: Je höher die Position in der Anzeigenspalte, desto größer auch der Werbeeffekt. Die beiden erstplatzierten Anzeigen rutschen außerdem unter Umständen auf die heiß begehrten, farblich hervorgehobenen Plätze über die regulären Google-Treffer. Um viele AdWords herrscht daher ein reger Wettbewerb. Zum Begriff „AdWords“ selbst beispielsweise finden sich Dutzende Anzeigen. Die Top-Positionen einzelner AdWords-Anzeigen kosten einen zweistelligen Eurobetrag – pro Klick. Es verwundert daher nicht, dass einige Werbetreibende versuchen, mit unsauberen Tricks ihre Anzeigen nach vorne zu mogeln.
Beim so genanntem Click Fraud oder
Click Spamming machen die Trickser nichts anderes, als auf die Anzeigen ihrer
Konkurrenten zu klicken. Das kostet diese Geld, denn sie zahlen ja pro Klick.
Ist das Tagesbudget ausgeschöpft, zeigt Google die Anzeige nicht weiter an – der
Mogler hat seine Anzeige für einen Tag um einen Platz nach oben geschummelt.
Längst kursieren Skripte, die die Klickerei automatisieren. Wird eine Anzeige, die
fünf Euro pro Klick kostet, nur zehnmal pro Tag anklickt, entsteht ein Schaden
von 1500 Euro im Monat.“
Derartiger Missbrauch betrifft aber
nicht nur Google, sonder kann grundsätzlich alle Werbeformen betreffen, bei
denen die Vergütung auf Pay per Click basiert. Das bedauerliche an diesem
Sachverhalt ist, dass es kaum eine wirksame Maßnahem gibt, solche unlauteren
Machenschaften zu unterbinden. Insbesondere dann nicht, wenn sich der böswillige
Mitbewerber ständig über eine neue Leitung einwählt oder aus dem Ausland
attackiert.
Zwar versprechen die Anbieter von Keyword-Advertising jeden Klick zu untersuchen und automatisch von Skripten generierte Klicks herauszufiltern. Beispielsweise schreibt Google hierzu auf seiner Website[2]: „Erweiterte Kontrolltechniken: Google verwendet zahlreiche einzigartige und innovative Techniken in Bezug auf unzulässige Klickaktivitäten. Details zu dieser Software können wir nicht offen legen. Wir arbeiten jedoch fortwährend daran, unsere Technologie zu erweitern und zu optimieren.“ Doch Details zu diesen Techniken werden nicht veröffentlicht und Werbende haben keinerlei Möglichkeit, in den direkten Genuss dieser „zahlreichen innovativen Techniken“ zu kommen um selbst zu überprüfen, ob ihre Kampagne störungsfrei läuft.
Was bleibt ist die Überprüfung in Eigenregie. Entweder manuell oder durch den Einsatz eines professionellen Controllingwerkzeuges wie AdControl. AdControl verfügt über mehrere Berichte, anhand derer Sie Klickbetrug unmittelbar erkennen können. Der Clou ist eine grafische Auswertung der Klickverteilung über den Tag, die Sie sich an jede beliebige E-Mail Adresse senden lassen können. So reicht ein Blick um Unregelmäßigkeiten erkennen zu können. Fordern Sie gerne Beispiele an. Kurze E-Mail genügt - e.lammenett@inmedias.de .